Klarheit

Manche Texte sind kein Artikel. Sie sind ein innerer Marker.

Dieser Text ist in einer Woche entstanden, in der sich etwas geklärt hat.

Klarheit

Plötzlich war sie da.

Ein Gespräch, das deutlich machte,
dass meine Hoffnung sich nicht erfüllen wird.

So sehr hatte sich meine Verbinderin in den letzten Wochen ins Zeug gelegt
und den Realisten gebeten, ihr noch eine Chance zu geben.
Doch diese Woche wurde klar:
Wenn eine Seite nicht bereit ist, sich selbst zu hinterfragen
und für alles einen Schuldigen findet,
ist Veränderung nicht möglich.

Mein Realist weiß das schon länger.
Und doch gab es so vieles, wofür es sich lohnte zu kämpfen.

Wenn allerdings klar wird,
dass der Kampf aussichtslos ist,
ziehe ich lieber die Reißleine.

Das wurde mir diese Woche ganz klar.
Plötzlich war der Punkt erreicht,
an dem alle meine TeamPlayer sich einig waren:
Es bringt nichts, weiterzukämpfen.

Jetzt sind Schöpferin und Planer
in Abstimmung mit dem Realisten gefragt,
um eine neue Perspektive zu finden.

Passenderweise wurde mir diese Woche ein Insta-Reel ausgespielt.
Dirk Rosomm, der Erfinder von TeamPlay,
wurde gefragt, was er losgelassen hat, um weiterzukommen.

Seine Antwort: Hoffnung.

Er setzt auf Realismus und Machbarkeit,
weil beides Enttäuschungen minimiert.

Genau darin lag mein Thema.
Ich habe so sehr darauf gehofft,
dass sich etwas zum Positiven verändert.

Mein Held wäre gern der gewesen,
der diese Veränderung ermöglicht.

Heute weiß ich:
Das war naiv.
Und mein Realist wusste es schon länger.

Bin ich jetzt sauer auf meine Verbinderin?
Nein.

Sie ist ein Teil von mir,
der mir schon viele wertvolle Momente geschenkt hat.

Mein Learning:
Ich werde dem Realisten künftig mehr Raum geben.

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Kategorisiert als Persönliches

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